Besuch &B #19: Unmenschliche Versprechen - Michael Andrick im Gespräch mit Sven Böttcher
Shownotes
"Unentbehrlich menschlich" ist übrigens inhaltlich wie gestalterisch wirklich herrlich geraten: https://eticamedia.eu/produkt/unentbe… … und Sven nimmt der KI auch noch den Job weg, mit Absicht: https://eticamedia.eu/produkt/hoerbuc…
Dr. Michael Andrick ist hier (Auswahl): Erfolgsleere: https://www.buchkomplizen.de/erfolgsl… Im Moralgefängnis: https://www.buchkomplizen.de/buecher/… Ich bin nicht dabei: https://www.buchkomplizen.de/buecher/… Zum Autoren-Newsletter von Michael Andrick kann man sich hier anmelden: https://8c59286f.sibforms.com/serve/M…
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Transkript anzeigen
00:00:19: So, jetzt haben wir auch noch den obligatorischen Internetausfall.
00:00:22: Ich mach mal meine VPN aus damit der BND gut mithören kann.
00:00:25: und jetzt fangen wir nochmal an!
00:00:27: Ja, nee das lassen wir mit drin, mit dem BND.
00:00:32: Herzlich willkommen bei Besuch.
00:00:33: und B. Mein Besuch heute ist Michael Andrick, Doktortitel habe ich gerade vergessen.
00:00:41: Philosoph, Kolumnist und was ich dann besonders schön finde weil doppelt begabt oder dreifach begabte Manager.
00:00:49: Du würdest mich korrigieren, wenn das falsch wäre.
00:00:52: Ja ich würde dich korrigiren und sagen den Organisationsentwickler also nicht Manager wo man so Leute an Fäden durch die Gegend bewegt sondern OrganisationsEntwickler
00:01:03: Achso-Manager kommt von was Manjare?
00:01:05: Nee
00:01:06: nicht von Essen Sondern von Handhaben Also Anfädenhandhaben.
00:01:11: Daher kommt es eigentlich
00:01:13: ja Gut.
00:01:13: das machst du nicht In der echten Wirtschaft, deswegen habe ich das erwähnt.
00:01:20: Das ist nicht nur diesen Elfenbeinturm sitzt sondern auch in einem Eckbüro oder einem Glasturm.
00:01:25: Man macht es so sehr gut als Organisationsentwickler!
00:01:31: Wir sind ja unter uns und haben wirklich gedacht wir müssen auch mal reden du und ich und dachte das war letztmal sehr angenehm fand ich.
00:01:40: mir fiel dann nur auf dass das gar nicht ein paar Wochen her ist sondern schon einige Wochen mehr.
00:01:45: Ich dachte dann auch, das geht ja so gar nicht.
00:01:48: Deswegen habe ich dich gebeten, dass du dir Zeit nimmst für mich und uns.
00:01:51: Freu mich, dass Du da bist!
00:01:53: Und wir haben bei dem Vorgespräch auch festgestellt, dass wir gerade rein zufällig, woran noch immer das Liegen mag, ein bisschen überähnliche Dinge nachdenken oder schreiben.
00:02:06: Auch wenn wir das sicher ein bisschen unterschiedlich herangehensweisen haben, wollen wir das doch zugeben gerne?
00:02:13: Dass es auch darum gehen wird... um die sogenannte KI, worüber du schreibst.
00:02:20: Ich gebe zu ich habe auch ein Buch geschrieben das erscheint nächste Woche und heißt Unentwehrlich Menschlich.
00:02:26: Ich bitte um unmengenzahlreiche Käufe.
00:02:30: So für dich lebe ich davon.
00:02:31: aber du arbeitest eigentlich am gleichen Thema wenn auch bisschen anders du herangehst als ich.
00:02:39: und dein Buch kommt glaube ich erst Können wir noch nicht lesen morgen, oder schon im März?
00:02:45: Das
00:02:46: heißt ... Ja.
00:02:47: Im März ist die versprechen toter Dinge Freiheit und Kontrolle im virtuellen Zeitalter.
00:02:52: Und das ist wahrscheinlich schon etwas anders gelagert als dein Buch, was ich gerade gelesen hab.
00:02:59: Es ist ein Essay in dem es darum geht, was eigentlich im Großen und Ganzen an Kulturwandel vor sich geht und wie der funktioniert.
00:03:09: Daran arbeite ich Aber das ist natürlich sehr verwandt mit den Themen, die dich umtreiben.
00:03:16: Wenn ich es richtig verstanden und rausgelesen hab ... Was ist eigentlich der Platz des Menschen in der Welt?
00:03:23: In die langsam diese sprechende Maschine einmarschiert?
00:03:28: Ja!
00:03:30: Deswegen habe ich mich so gefreut auch über deinen Titel.
00:03:32: Man sagt, dass hat schon viel Ähnlichkeit.
00:03:36: Du weißt es ja, du hast ja mein Nachwort auch gelesen.
00:03:39: Wir haben es hier mit so einer Zombie-Gestalt zu tun und das scheint bei dir eine Rolle zu spielen.
00:03:45: also versprechen toter Dinge oder klingt ein bisschen wie ... Das teilen wir ja.
00:03:52: Ein gewisses Unbehagen über was nicht immer ganz genau zu fassen kriegt, über das was die sogenannte KI diese Modelle da so treiben und was sie anstellen Da hab ich halt eine Vor- und Nähe gesehen.
00:04:08: Und freu mich deshalb, dass du da bist.
00:04:09: Aber lass uns vorher einmal ... wenn du magst, diesen Ausflug machen.
00:04:14: Ich hatte immer das Gefühl, ich rede die ganze Zeit mit dir, weil du mir im Artikel schreibst, freundlicherweise.
00:04:21: Ach ja über mein Newsletter?
00:04:23: Ja!
00:04:23: Über dein Newsletter aber auch über die Berliner Zeitung.
00:04:26: Das ist dann immer so, dass ich denke, ich hab gerade mit dir geredet, weil ich dich gelesen hab.
00:04:30: Stimmt gar nicht, ich habe der nur zugehört.
00:04:34: Lass mich die Frage einmal stellen so, weil wir dann gleich dazu kommen wo wir eigentlich gerade stehen.
00:04:39: Wieso kriegst du kein Ärger für sowas?
00:04:44: Ärger für was?
00:04:44: Oder kriegste
00:04:45: du
00:04:45: Ärger?
00:04:47: Na ja wenn ich das so durchgehe hier also die Omission Commission und das neue deutsche Regime trete zu Tage.
00:04:56: Das Behauptung Demokratie würde nicht mehr existieren.
00:04:59: Wir hätten Abschied von der Realität genommen.
00:05:01: Da würden andere des Landes verwiesen aber Der scheint dann nichts zu drohen.
00:05:08: Naja, ich bin ja ein sehr argumentativer Mensch und du hast jetzt eine Reihe von Texten genannt – das waren glaube ich die letzten drei oder so, die ich veröffentlicht habe.
00:05:19: Das ist alles für mich rein argumentativ und aufklärerisch.
00:05:25: also dieser Texte, die Omissionskommission der Schwobler den kann man übrigens nachhören auf Radio München, der wurde da vertont und wird glaube ich auch ganz gut gehört von Herrn Treuke eingesprochen mit so einer Chuck Berry Stimme.
00:05:40: So eine ganz tiefen oder Rod Stewart Stimme.
00:05:42: also sehr interessant das ist für mich einfach.
00:05:47: Grundgesetz Artikel fünf dass ich mich eben so äußere wie es mir angesichts der mir zugelöhnlichen Tatsachen richtig vorkommt und dass die Corona Enquete Kommission Aufklärungsvermeidungskommission ist.
00:06:00: Das wird jedem deutlich, der sich zehn Minuten damit beschäftigt und dazu hat eben das Buch von dem Tom Lausen und seiner Frau Ulrike einen schönen Anlass gegeben, das nochmal zu erinnern.
00:06:10: Und ja tatsächlich ich bin der Ansicht dass wir in Deutschland keine Demokratie mehr haben.
00:06:15: Dass nicht daran, dass wir zwar noch freie Geheime und gleiche Wahlen haben aber Wir haben aus meiner Sicht einen Bundestag, der nicht sichergestellt hat legitim besetzt zu sein.
00:06:29: Weil er die Neuauszählung verweigert hat in Gestalt des Wahlprüfungsausschusses.
00:06:35: und das hat mich damals vor Anlass von zweiteiligen Essels geschrieben wo ich gesagt habe Naja jetzt ist der Zeitpunkt gekommen wo wir lernen müssen auf Deutschland den Begriff Regime anzuwenden Und zwar einfach in dem trockenen Politik wissenschaftlichen Sinne.
00:06:48: Das Regime ist die tatsächliche Machtstruktur In einer Gesellschaft.
00:06:52: Dazu gehört die Bundesregierung, dazu gehört aber in Deutschland auch ein vom BND bezahltes Grüppchen von Journalisten.
00:06:58: Die Meinungen machen in großen Medien was man alles weiß Bundestagsoffiziell dass das so ist.
00:07:04: zu diesem Regime gehören obere Behördenleitungen die alle aus der Bundesregierung heraus mit Parteileuerlisten besetzt werden sodass man dann so Phänomene bekommt wie das RKI während der Corona Jahre dass eben einfach tut, was politisch gewünscht ist und da so ein bisschen wissenschaftlich klingende Soße drüber kippt.
00:07:22: Das kann man alles fairerweise sagen.
00:07:24: Ist ja alles dokumentiert.
00:07:26: Und der Moment wo ich aufhören würde diese Dinge zu artikulieren das wäre der Moment, wo ich mich völlig aus der Öffentlichkeit zurückziehe weil dann hat es keinen Sinn mehr wenn man kein freies Wort mehr pflegen
00:07:37: mag.
00:07:38: Ja aber Regime und Demokratie vertragen sich nicht so gut.
00:07:44: Ich bin ja nicht so erfahren in Politikwissenschaft, aber würde ich jetzt nicht unbedingt als Verwandte bezeichnen.
00:07:50: Ja man braucht diese Kategorie Regime in dem Moment wo man weiß dass das was oben drauf steht nicht mehr dementspricht was in der Praxis tatsächlich drin ist im Produkt.
00:08:01: dann braucht man einen Begriff der weitergefasst und der einen nochmal neu zum Nachdenken auffordert.
00:08:06: Und ich würde eben sagen, als Handdefinition das Regime ist die tatsächliche Machtstruktur.
00:08:12: Das heißt also nicht nur die gewählten Akteure sondern auch die Akteur die in Verwaltungen, in großen Stiftungen aber auch in großen Wirtschaftsverbänden und anderswo mit der exekutive eine Loyalitätsverbindung haben oder eine Art Abstimmungsverhältnis haben.
00:08:29: Und die gehören genauso zur tatsächlichen Regierung, also Regime ist eigentlich nur ein anderer Ausdruck für die Tatsächliche Regierung.
00:08:38: Mhm.
00:08:38: Okay aber ich musste da auch dann... Also ich gucke mal ja auch so irgendwie im Telegram-Kanal oder diesmal in der Zeitung und musste dann auch an dich denken mit dem er ist ja wahrscheinlich aufgefallen.
00:08:50: es gab hier in Spanien auch jemanden der verantwortlich war für diese ganzen Maskendeals der jetzt gerade vierundzwanzig Jahre ins Gefängnis gegangen ist, also einen.
00:09:00: Und hier gibt es ja auch einen, der wird dann, glaube ich, das Fraktionsvorsitzender.
00:09:04: Also die Unterschiede zwischen dem im Umgang mit der Corona-Zeit und einem anderen sind doch für mich deutlich so in Europa.
00:09:14: Ich glaube, es liegt ein bisschen daran dass wir keine unabhängigen Justiz haben sollte man vielleicht noch erwähnen.
00:09:18: Das ist ja hier anders als in anderen oder tatsächlich nicht demokratischen Ländern.
00:09:26: Ja, ja.
00:09:27: Das ist auch ansprich so eine neue Folgenlosigkeit, dass man sagt in Spanien geht man dafür für vierundzwanzig Euro in Knast, hier geht man dann als Fraktionsvorsitzender.
00:09:38: Ja, das würde ich so unterschreiben.
00:09:41: und wer sich halt darüber orientieren will wie die tatsächlichen Machtverhältnisse da sind, da gibt es viel bessere, viel detailliertere Autoren als mich.
00:09:50: Aber ich glaube ich habe meine Ecke gefunden wo ich die Dinge wo man die Dinge in kurzer Zeit sehr klar noch mal nachlesen kann, in den Grundzügen.
00:09:59: Ich glaube das ist eher das Anliegen was ich dann in so einem Zeitungsartikel habe und den findet man nach wie vor.
00:10:05: Ich glaub der ist freizugänglich.
00:10:06: Der heißt ein deutsches Regimentritt zu Tage und er ist im zwei Teilen veröffentlicht worden schon direkt nach der Bundestagswahl.
00:10:13: Ich hab ihn jetzt zum Tag der deutschen Einheit nochmal verteilt weil ich gesagt habe eigentlich habe ich gar nichts neues zu sagen.
00:10:20: Ich habe mir die Rede des Bundespräsidenten angehört.
00:10:23: Ja, das sind Innenansichten eines selbstzufriedenen Regimes.
00:10:27: Was seine Fründe absichert und was sozusagen langsam aber sicher in die Richtung migriert dass man die Regierung nicht mehr abwählen kann weil die Parteien die jetzt regieren sich selber zu den einzig wählbaren demokratischen Parteien erklären und alle anderen demonisieren so dass man das dann zu einem moralischen Vergehen erklärt die Oppositionen zu wählen.
00:10:48: Und wir sehen ja auch ein Mobbing in den Parlament ist besondere der AfD-Vertreter, die alle völlig rechtmäßig gewählt sind.
00:10:57: Die dann zum Beispiel keine Ausschussvorsitzende bekommen.
00:11:02: Wo einfach die Vertreter – die sie aufstellen – nicht gewählt werden und die Leute den Raum verlassen oder sonstige Absurditäten.
00:11:10: So als gäbe es Wähler erster und zweiter Klasse!
00:11:13: Und das alles läuft bedrohlich in die Richtung dass wir eben nicht mehr in der Lage sind unsere Regierung abzuwählen?
00:11:19: Und da muss ich doch sprechen.
00:11:21: Wann soll ich denn sonst sprechen?
00:11:22: Ich hab drei Kinder, dann muss man doch jetzt wohl sprechen.
00:11:27: Mhm!
00:11:28: Okay ... Du hast irgendwas über Mut geschrieben.
00:11:32: Ich muss mal ganz kurz ... Du hattest im Kopf den Titel, ne?
00:11:34: Also wer mit Mut braucht wird das fürchten schon gelernt, gelehrt?
00:11:40: Nee, der hat das ...
00:11:41: Dann möchte ich in meinem eigenen Buch nachgucken.
00:11:42: Ja okay, ich kann das ja machen.
00:11:44: Ich kann dein Buch gucken.
00:11:46: Wenn du das nicht hast, guck ich da rein.
00:11:49: Wer Mut machen muss, hat
00:11:55: das Fürchten schon gelehrt.
00:11:56: Das habe ich mal geschrieben in einer Zeitschrift für Organisationsentwicklung weil es da so eine Welle gab von Magazinen in der Wirtschaft die gesagt haben ja wie macht man den Menschen Mut dass sie in einer großen Organisation auch mal sozusagen gegen gegen die vorgeschriebenen Leitlinien gehen und mal innovativ sind und so Sachen.
00:12:16: Und dann habe ich eben in diesem Artikel mal darüber reflektiert, dass eigentlich diese Forderung nach Mut wie ein Spiegel funktioniert?
00:12:24: Man sieht dann eigentlich nicht das die Leute Grund haben sich zu fürchten in vielen Organisationen und deshalb fordert man sie auf doch bitte mutig zu sein.
00:12:32: Sonst würde man das ja nicht tun.
00:12:33: also der Mut spiegelt sozusagen die die Fürcht unter der Menschen stehen.
00:12:40: Aber das ist ja eher mein Unsichtbar beherrschen das Motivationsprinzip, die feucht.
00:12:48: Ich wollte gar nicht darüber sprechen, aber wenn wir schon da hingehen ... Du kennst dich ja aus!
00:12:53: Auch das halte ich gleich hoch.
00:12:55: und weil dann wird meine Verlegerin spätestens sagen Sven, wenn du mir jetzt twenty-fünf Bücher empfiehlt.
00:12:59: Dann wird es schwierig mit deinem eigenen und dem von Michael Andrick im neuen.
00:13:03: aber da müssen wir jetzt leider durch, weil das halbt mich jetzt trotzdem auch mal hoch.
00:13:08: denn
00:13:08: ja da ist es.
00:13:09: also dass würde ich auch weiterhin allen dringend ans Herz liegen.
00:13:12: uns passen auch garantiert fünf oder zehn Bücher ins Regal.
00:13:17: Das beschäftigt dich ja daneben lang.
00:13:19: also die Frage dieser gerade im Berufsleben, was ja nun sechzig Prozent unseres Lebens sind.
00:13:25: Ähm ... glaub ich?
00:13:27: Oder so oder sechzig Jahre.
00:13:30: Da müsstest du ja nun der Experte sein für Mut und nicht-Mut, dass man einfach Furcht hat in seinem Leben lang unter anderem irgendwie im Job nicht weiterzukommen.
00:13:40: Das ist doch ein sozusagen konstituierend für alles.
00:13:46: Und jetzt forderst du uns auf, nicht mutig zu sein sondern zu verstehen, dass da Frucht sowieso herrschte ganze Zeit.
00:13:54: Sollten Sie anderen jetzt mitmachen?
00:13:56: Also Sven, ich würde es mal so aufrollen und zwar grundsätzlich erst mal ist ... Furcht ist ja eine konkretisierte Angst, ne?
00:14:04: Ich weiß das da etwas is', was mich bedroht.
00:14:07: Eine objektive.
00:14:09: Das hat eine Objektivität und dann hab' ich Furchtt!
00:14:11: Angst ist ein unbestimmtes Kreisen, ne, so eine unbestimme Gefährdungserwartung Und Angst gehört zum Menschstein dazu.
00:14:18: Wir sind ja evolutionär betrachtet, sind wir ja Rottenwesen!
00:14:22: Wir sind darauf optimiert in wandernen Rotten durch die Gegend zu ziehen.
00:14:27: und wenn man das tut und da überleben will und man kommt auf die Welt völlig hilflos wie so ein Mensch dann gibt es drei Dinge die der Mensch erstmal braucht und das findet man in jeder Entwicklungspsychologie egal wen man da liest, egal welchen psychologischen Klassiker man liest das steht überall muss erstmal Sicherheit haben.
00:14:47: Also er muss körperliche Sicherheit haben, wir müssen die Mutter greifen Wir müssen am Rockzipfel hängen damit wir mitgenommen werden denn wir können nicht selber laufen.
00:14:56: Deswegen kann ein Baby sicher auch mit einer Hand festhalten an einer Stange.
00:15:01: Das ist ja enorm!
00:15:03: Wir müssen zweitens irgendwie eine Verbundenheit herstellen mit unserer Umgebung sobald wir laufen können weil wir dann zwar laufen können, aber auch immer noch nur essen und trinken.
00:15:13: Und im Grunde nichts leisten können!
00:15:15: Wir müssen gut verbunden sein mit den anderen und die anderen zu lesen verstehen.
00:15:20: Das Dritte ist, dass wir irgendwie eine Leistung bringen müssen, die uns vor den Andern etwas auszeichnet, sodass sie dann, wenn wir erwachsen sind, immer noch Grund haben, uns dabei zu behalten.
00:15:29: Also Sicherheit, Verbundenheit... ...und eine gewisse Leistung.
00:15:35: Wenn irgendwas von diesen drei Dingen bedroht ist, dann haben wir Angst.
00:15:38: So sind wir Menschen und wenn man sich jetzt vorstellt, man lebt in einer hierarchischen Organisation
00:15:44: wo
00:15:45: ich einen Vorgesetzten, einen Übergeordneten habe der im Alltag, wenn er keine Gesetze bricht oder so im Grunde willkürlich in meine Kreise eingreifen kann ja der meine Leistung anerkennen kann oder auch nicht der mich befördern kann oder Auch Nicht der Mich kalt stellen Kann Oder ins Licht Stellen Kann Dann ist das objektiv eine Situation, in der es da jemanden gibt.
00:16:09: Der mir hierarchisch übergeordnet ist... ...der mich in meinen drei Grundbedürfnissen bedrohen kann!
00:16:14: Er kann mich rausschmeißen und dann wird's mit dem Geld knapp.
00:16:18: Er kann meine Verbundenheit mit anderen beschädigen, indem er vielleicht schlecht über mich redet oder
00:16:22: so.
00:16:23: Und er kann mir die Anerkennung für Leistung vielleicht verweigern.
00:16:26: Das ist für ein Rottenwesen wie wir das sind, objektif einen Grund in einer gewissen sanften Paraneuer sich zu befinden.
00:16:36: Deswegen arbeite ich ja als Organisationsentwickler auch, wo immer ich zum Einsatz komme, arbeite daran mit diese hierarchischen Verhältnisse einfach abzuschaffen.
00:16:43: Weil sie nämlich nicht menschenwürdig sind letzten Endes.
00:16:47: Ganz kurz weil es super spannend.
00:16:48: aber wenn ich das jetzt... Ich bin manchmal so dass ich denke, wenn ich so auf die letzten fünf Jahre gucke kann es sein dass meine Vorgesetzten irgendwie an all diesen Schrauben gedreht haben und wir deshalb so leise und ängstlich geworden sind.
00:17:02: Ich bin nicht
00:17:03: leid und ängstlich
00:17:04: geworden.
00:17:05: Nein, ich tu und ich.
00:17:05: Aber ich frage mich vielen da draußen, warum es nicht mehr Widerspruch, Widerstand gibt gegen das was wir in den letzten fünf Jahren erlebt haben und was ja auch weiterhin passiert.
00:17:18: also wo man sagt du und ich können darüber offen reden auch öffentlich Und viele machen das dann aber höchstens noch mit einem aber sicher nicht mehr mit zwei Menschen weil sie sich einfach nicht trauen da ist ja offenbar eine große Furcht oder Angst.
00:17:33: Weil du das gerade erwähnt hast, ist mir dann neu ... Deine auch immer von gern von dir dazu.
00:17:37: Diese drei Punkte sind doch in den letzten Jahren aber flächendeckend gesellschaftlich von den Vorgesetzten im Grunde bedroht worden.
00:17:47: Deswegen dachte ich grade eigentlich haben wir hier aus deiner Arbeit das jetzt auf eighty Millionen Menschen mal gekippt und gesagt also wenn ihr euch nicht benehmt in der gewünschten Form Dann sage ich als euer Vorgesetzter, ihr seid raus aus dem Gesellschaft nicht neben.
00:18:03: Das ist
00:18:05: tatsächlich ein wichtiges Motiv für mich gewesen.
00:18:13: Nach den Zeiten dieser Willkürverordnungsherrschaft während der Corona-Jahre habe ich das Buch im Moralgefängnis veröffentlicht und da findest du ein ganzes Kapitel.
00:18:26: Ich glaube es heißt ... ... dümmer und böser als sonst.
00:18:31: Und da hab ich einfach nur erklärt, was ich dir eben erklärt habe, nämlich dass tatsächlich die... Ja, da hast du's doch!
00:18:44: Endlich
00:18:44: sehen die Leute mal das es kein Greenscreen ist und meine Völkerin sagt jetzt Sven, das kannst du echt nicht machen.
00:18:49: Also gut, das geht so weiter.
00:18:51: Aber
00:18:52: ich hab versucht das zu nutzen in dem Buch.
00:18:57: Egal wo ihr jetzt in diesen sehr moralisch verhetzten Debatten pro und kontra, egal wo ihr euch da verortet habt bitte erkennt erstmal mit mir zusammen dass die Situation in der wir da waren objektiv eine Situation war in der wie als menschen in Angst geraten sind.
00:19:18: Die einen sind in angst geraten weil sie diese drei Grundbedürfnisse bedroht gesehen haben durch sozialen Ausschluss die Minderheitsmeinungen vertreten haben, so wie ich das gemacht habe.
00:19:30: Die anderen hatten Angst weil sie dachten da ist ein Virus mit acht Prozent Sterblichkeit und diese Idioten gehen auf die Straße und bringen uns alle um.
00:19:38: Das heißt erst mal eine grundsätzliche Empathie herzustellen darüber dass man festhält.
00:19:44: egal ob ich jetzt demonstrant war und du gegen demonstrant wir haben beide als Menschen diese Grundbedürfnisse die strukturell durch eine Politik der Angst- und moralischen Verhetzung der Öffentlichkeit gefährdet worden sind und deswegen waren wir alle objektiv unter Stress.
00:20:01: Und unter Stress sind wir dümmer und böser als sonst, wie wir neigen dazu aggressiv zu werden wegzulaufen oder uns totzustellen.
00:20:08: also sagen mal untunliche Apathie an den Tag zu legen.
00:20:13: Das ist eine wichtige Plattform für eine gewisse Grundempathie miteinander.
00:20:23: Okay aber jetzt haben.
00:20:25: Deswegen frage ich dich, es ist ja weiterhin so.
00:20:27: Dass ich zumindest aus der Ferne das Gefühl habe die Leute haben immer noch große Angst oder Sorge oder vor euch dass sie jetzt irgendwas verlieren und trauen sich weiter hin nicht irgendwie sich zu äußern Und aufzustehen und zu sagen das gefällt mir nicht da mache Ich nicht mit.
00:20:40: wie geht.
00:20:41: hast du nicht das Gefühl?
00:20:42: also ich hab auch von Herrn Andrick noch ein artikel im kopf Glaubt.
00:20:47: er hieß alle wissen ist vielleicht korrigier mich schon bisschen.
00:20:50: Ja also dass man auch da sagt eigentlich Kann man doch die Augen nicht verschließen davor?
00:20:55: Was ist jetzt erstens mit diesen Impfungen, wollen wir gar nicht im Detail diskutieren.
00:21:01: Dass das nicht alle so gut verkraftet haben.
00:21:03: Das hat von jeder Kenntso ein oder zwei, die davon ein bisschen Schaden genommen haben.
00:21:08: Sprich mal nicht drüber!
00:21:09: Das Gleiche gilt ja für... Wir gönnen uns einen Sondervermögen und bauen irgendwie Panzer was wirtschaftlich so dummes wie irgendwas Oder machen unsere Energie kaputt.
00:21:18: niemand äußert sich so richtig Und ich vermute dass alle irgendwie Sorge haben, dass ihnen das zum Nachteil gereichen könnte.
00:21:25: Also aus dieser Zeit, zwanzig gelernt haben, lieber die Fresse halten, sonst streichen sie mir weder den Job oder mein Rest, was auf dem Halsvier übrig ist so, dass man eine ganz generelle Lähmung hat.
00:21:39: ... Aus Furcht- oder Angst noch etwas zu sagen?
00:21:44: Ja!
00:21:44: Das ist richtig und ich kenne es auch aus meinem ... Umfeld sowohl in der Wirtschaft als auch in der Journalie im Erweitertenkreis.
00:21:55: Es gibt eine Vorsicht, Ansichten zu äußern die abseits des breit veröffentlichten Mainstreams sind.
00:22:06: und das ist deshalb so weil wir durch mittlerweile gut dreißig Jahre gegangen sind und während der Corona-Jahre dann noch verschärft Phase gegangen der Moralisierung politischer Angelegenheiten.
00:22:20: Und in dem Moment wo ich eine politische Frage moralisiere, da fange ich an eine politischen Meinungsäußerung zu markieren als einen Charakter-Zertifikat.
00:22:34: Also jemand der auf die Straße geht gegen Bürgerrechtseinschränkungen ist unverantwortlich!
00:22:41: Er ist ein Oma-Mörder oder er ist einem unsolidarischer, der sich nicht impfen lassen will.
00:22:46: So etwas!
00:22:47: Das sind alles moralische Schmähetikette.
00:22:50: andersherum hat das auch ganz gut funktioniert.
00:22:53: da gibt es auch ein paar Dinge die ich durchaus witzig fand.
00:22:54: also zum Beispiel habe ich damals den Begriff gelernt dass schlafscharf finde ich ehrlich gesagt ziemlich witzige.
00:23:02: ja oder auch dieser diese andere begriff.
00:23:05: ich weiß nicht wer den geprägt hat Ich war's nicht aber ich find ihn sehr gut.
00:23:10: da leidet jemand einen langen Tagesschau.
00:23:14: Ich meine, das ist natürlich nicht witzig in Hinsicht auf Leute die wirklich eine Long-Viruserkrankung haben, die es ja gibt auch nach einer Influenza – gibt es der selten aber gibt es!
00:23:22: Aber trotzdem ich finde, dass sind auch viele Schmähbegriffe in der Richtung von der Kritikerfraktion für den Mainstream geprägt worden.
00:23:30: und das Problem ist wenn einmal ein politisches Thema mit solchen Schmähebegriffen markiert ist dann verändern öffentliche Äußerungen für Leute, die in der knappen Bevölkerungsmehrheit sind, die keine Helden sind.
00:23:48: Für sie verändert sich dann der Sinn einer öffentlichen Äußerung.
00:23:51: Der Sinn ist nicht mehr zu sagen was ich von der Steuerreform halte oder von Atomenergie oder von Impfungen und so.
00:23:58: Sondern der Sinn eines öffentlichen äußerings ist wie meine Großmutter immer sagte mit dem Hintern an der Wand zu bleiben.
00:24:05: Also sie wollte damit sagen, in Sicherheit zu bleiben.
00:24:08: Nur etwas zu sagen was mich einer Fraktion zu ordnet die so groß ist dass sie nicht gecancelt werden kann, nicht gemobbt werden kann weil wir uns bedroht sehen bei Job öffentlichem Ansehen an Erkennung meiner Leistungen.
00:24:22: ich kann das verstehen.
00:24:23: aber ich sage auch mit aller Deutlichkeit Ich habe mich entschieden Dass ich nicht so leben werde aus Angst herausleben.
00:24:34: Und ich werde das meinen Kindern auch nicht vormachen, ja?
00:24:38: Dazu habe ich mich entschieden und ... Das kostet Überwindung in dem aktuellen Klima.
00:24:43: Manchmal hab' ich Angst, manchmal hab' Ich auch eine konkrete Furcht.
00:24:47: aber ich entscheide mich eben da durchzugehen weil ich nicht so leben will dass ich mich vorrauseilend einem solchen Angstregime beuge.
00:24:58: Ja!
00:24:58: Das werde ich nicht tun.
00:25:02: Ja, das ist.
00:25:03: ich glaube irgendein französischer Philosoph hat mal von der Revolte gesprochen und von roten Linien.
00:25:10: Also dass man sagt die es bei dir ja auch gibt.
00:25:13: Dass man sagt es gibt für mich so eine persönliche rote Linie und wenn die bei anderen Menschen vielleicht einst Achtzig unter der Grasnabel verläuft nun können wir da nicht so viel machen aber bei uns läuft sie offensichtlich im Leben.
00:25:25: also das man sagt nee das könnt ihr mir nicht machen dann riskiere ich halt alles tust du ja auch.
00:25:30: Ich möchte aber darauf hinweisen, dieser Text den du erwähnt hast.
00:25:33: Alle wissen es ja?
00:25:35: Das ist ein sehr harter Text.
00:25:37: Der ist auch öffentlich zugänglich.
00:25:40: Er ist in einem Essay-Band drin, der heißt ich bin nicht dabei und
00:25:45: er
00:25:47: ist in einer ganz ernst und stock konservativen Wissenschaftsverlag erschienen.
00:25:53: Das möchte ich mal dazu sein.
00:25:54: Der ganze Namensband mit meinem mit meinem Kritiker und dissidenten Gesicht da vorne drauf.
00:26:01: Und mit dem Titel Ich Bin Nicht Dabei, der ist in den Normaus-Wissenschaftsverlagen erschienen wo sonst der Zoologieprofessor an ihre Habilitation rausgeben.
00:26:11: Das heißt das ist in der Öffentlichkeit und darin kann man nachlesen dass wir in Deutschland eine Sterbe und Erkrankungswelle haben die bis heute öffentlich nicht anerkannt wird und die begonnen hat im April einundzwanzig mit der flächendeckenden Anwendung von mRNA-Treparaten.
00:26:32: Ich habe das dort gesagt, und das ist in einem ganz konservativen Wissenschaftsverlag veröffentlicht.
00:26:37: Und es geht!
00:26:39: Wir leben nicht in einem krassen Zensurregime was Bücher angeht bisher.
00:26:44: Noch nicht, das kommt.
00:26:45: So passt auch für meine Familie.
00:26:50: Jetzt extra für meine Verlegerin, die mich dafür noch mal mag.
00:26:53: Also hier haben wir ein Buch von Michael
00:26:55: Antrigg.
00:26:55: Ich
00:26:58: habe auch eins geschmiert, das ist wirklich gut!
00:27:01: So alles gut, du musst ja alles kaufen.
00:27:02: Ich hab auch eines geschrieben, das könnt ihr ab nächster Woche kaufen bitte.
00:27:06: Hast du
00:27:06: das schon?
00:27:07: Wo waren wir?
00:27:08: Das zeigst du doch mal in der... Nein, das
00:27:09: kann ich ja nicht.
00:27:12: Nein, ich darf das dann noch nicht.
00:27:15: Wo waren wir jetzt?
00:27:16: Jetzt haben wir alle deine Bücher hochgehalten.
00:27:17: Niederung ist ja jetzt gerade nicht langsamer wie den Faden verloren, das macht ja nix.
00:27:21: Du hast eben gesprochen über die Frage warum man überhaupt noch den Mund aufmacht und warum andere das vielleicht nicht tun?
00:27:27: Na ja also wir sind immer an der Stelle wo ich mich weiterhin wundere.
00:27:30: Wir haben hier auch im befreundeten Ausland so ein bisschen, sagen wir mal, ein bisschen Protest in Frankreich und Italien und anderen Ländern wo man zumindest jetzt mal auf die Straße wackelt uns hat.
00:27:41: das gefällt uns nicht.
00:27:43: Da weiß ich nicht, wie weit wir da in Deutschland kommen.
00:27:47: Das führt ja vielleicht auch zu weit, dass ich mich oder dich frage, woran liegt es denn eigentlich?
00:27:51: Dass der Widerstand gegen die völlige Abwrackung dessen was wir mal irgendwie hatten und das das so widerstandslos geschieht aber wir waren ja schon an der Stelle, dass ist vielleicht ein bisschen etwas mit Furcht zu tun hat.
00:28:04: jetzt sind sie auch alles ediert.
00:28:06: Ich weiß es nicht!
00:28:08: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es den Menschen da draußen gefällt, was gerade passiert.
00:28:13: Aber vielleicht ist es ihnen auch egal, weil sie alle am Startstrop fängen.
00:28:16: Wir uns das Geld selber drucken und sagen
00:28:17: ja gut
00:28:18: macht er nix
00:28:19: dann
00:28:19: machen wir das halt weiter so.
00:28:21: Es ist einfach mal.
00:28:22: ich geb das mal so Für unteres Kopfkissen.
00:28:27: Ich wundere mich darüber aber ich bin auch relativ einfach gestrickt Und denke wir sind eigentlich bewahren bis vor kurzem in einer sehr sehr guten Situation gesellschaftlich wie was wo Das vorhandene betrifft.
00:28:40: also wir haben durchaus zwei bis drei Straßen mehr als im Chat.
00:28:45: Und könnten uns da auch irgendwie ganz gut arrangieren miteinander und in Wunschstand und Frieden miteinander leben?
00:28:51: Aber offenbar haben wir das aus dem Auge verloren.
00:28:54: Also meine Kollegen, die ich kenne aus dem Ausland oder aus aller Welt, ob sie jetzt aus China kommen oder aus Brasilien oder sonst vorher... Die schauen sich Deutschland an, gerade die Menschen, die dich kennen aus Indien, die schauen sich deutschland an und lachen laut!
00:29:09: Weil wir so einen herrlichen Humor haben?
00:29:11: Nee,
00:29:12: weil wir so lächerlich sind.
00:29:13: Also weil wir sagen oh ... Wir können uns leider keine Atomkraft erlauben.
00:29:18: das geht moralisch nicht.
00:29:20: Denn das produziert ja strahlenden Müll und wir haben jetzt unsere gesamten Kraftwerke mit denen wir unsere Industrie billig versorgt haben.
00:29:31: die haben wir abgestaltet damit wir nichts mehr verbrennen in Deutschland denn wir wollen der Vorreiter sein bei der Rettung der Welt vor der Anreicherung von Spurengasen wie CO-Zweiden.
00:29:44: Die Leute lachen uns einfach aus und sagen, ihr seid ja verrückt geworden, sag ich ja wir sind verrückt worden aber es ist eine Mehrheitsmeinung weil in Kombination mit diesem moralisch verhetzten öffentlichen Diskurs trauen sich die Leute nicht diese offensichtlichen Dinge anzusprechen.
00:30:07: Seit zwanzig fünfzehn bis heute elf Prozent weniger Industrieproduktion in Deutschland.
00:30:13: Und das geht auch noch so weiter, man kann mal schauen wie es in den umgebenden Ländern ist.
00:30:17: die produzieren jetzt die Dinge, die wir aus Verantwortung gegenüber dem globalen Klimakollaps Verhinderungs-Dingsbums nicht mehr produzieren wollen.
00:30:27: Ja ja
00:30:29: Kann man so machen?
00:30:30: Muss man aber nicht.
00:30:31: und deswegen das andere was meine internationalen Freunde sagen Auf Englisch habe ich das neulich gehört, you can bound back quickly.
00:30:40: Also ihr könnt auch schnell wieder zurückkommen wenn ihr mal mit diesem Schwachsinn aufhört also wenn ihr den Strompreis um dreißig Prozent senkt ja wenn ihr auf hört nationale Gesetze zu machen um international Lieferketten zu optimieren damit niemand in zu warmen Räumen Irgendwo was näht oder so.
00:30:58: Ja, das sind ja alles irrsinnige, irrsimmige moralienverseuchte Wolken-Kukuksheimfantasien die wir uns selber auferlegt haben und ich also meine Nagelprobe ist können wir in Deutschland die Regierung noch abwählen?
00:31:11: Wir werden es im nächsten Wochen und Monaten glaube schon sehen ob die CDU sich entscheidet der Bevölkerung das zu geben Was sie haben will seit acht Jahren nämlich eine Mitte rechts Koalition konservative Regierungsmehrheit in Deutschland, die grundsätzlich viele Dinge anders macht als die linke Mehrheit und Linkepolitik, die wir jetzt ja... hm?
00:31:31: ...von zwanzig Jahre lang hatten.
00:31:33: Ja!
00:31:34: Ich hoffe und ich versuche daran mitzuwirken nicht als Parteipolitiker, ich bin parteipolitisch neutral.
00:31:40: Ich versuche aber daran mit zuwirken dass wir eine Debatte im ganzen tatsächlichen Meinungsspektrum haben denn dann können solche Tatsachen nicht mehr ignoriert werden.
00:31:50: Das kann auf die Dauer nicht gehen.
00:31:52: Und ich hoffe, dass wir schaffen, dass die Bevölkerung ihre Regierung noch friedlich auswechseln kann.
00:31:57: Da bin ich sehr zuversichtlich!
00:32:00: Ja, dann müsstest du nur mal die Brandmauer aus dem Weg räumen oder?
00:32:04: Dann wirst du ja...
00:32:04: Aber das scheint ja gerade schon zu passieren.
00:32:07: Ja, als Gefühle in Augen.
00:32:09: Das scheint ja grade schon zu passieren und ich hoffe da es so weiter geht.
00:32:16: Ja, beide bist zwar noch sehr jung aber das war ja früher mal so.
00:32:19: Da gab es dann so rechts und links die Entscheidung.
00:32:21: Was hätten sie denn gerne von den Modellen?
00:32:24: Das haben wir jetzt gerade mal nicht gut.
00:32:26: Okay, hoffen wir es!
00:32:27: Aber du weißt, wenn das das Ausland über uns lacht... Ja, da können wir nur sagen als wie überzeugte Weltenretter wäre zu der Zuletztlacht am besten und dass in Viere wer dann irgendwann in einem Wildpark ohne Licht sitzen mit gelegentlich flatterndem Windstrom und allen den Mittelfinger zeigen Weil wir haben es geschafft.
00:32:47: Wir nähen dann ein bisschen was.
00:32:51: Industrie braucht ja auch kein Mensch, Hauptsache wir haben den Planeten gerettet.
00:32:54: Also wenn man gegen die Wand gelaufen ist mit voller Kraft gibt's ja zwei Möglichkeiten und ich werde jetzt interessiert beobachten welche in Deutschland gewählt wird.
00:33:04: also entweder man steht auf wisch dich die Stirn ab und sagt vielleicht versuche ich mal einen anderen Weg Oder aber ich nehme nochmal Anlauf.
00:33:16: Ja, ja!
00:33:17: Ich gehe von letztermaus und man wird dich und mich vorher noch irgendwie wegen Stenkerei aus dem Verkehr ziehen bevor man dann nochmal gegen die Wand läuft.
00:33:27: Aber auch noch ein bisschen Hoffnung dass der andere Weg eingeschlagen wird.
00:33:32: Gut, also mit der KI, das kommen wir doch mal dahin.
00:33:34: Die KI wird uns alle retten wie wir wissen da wir ausreichend Strom haben.
00:33:38: Das braucht ja die KI und auch noch ausreichende Wasser um sie den ganzen Tag sowohl mit diesem Begeben zu füttern.
00:33:45: Denke ich und dann kann ich mir abkürzen weil du bist ja Experte für Arbeitsprozesse wie ich dem Buch Erfolgslehre entnehme.
00:33:52: Dann geht einmal die Frage an dich!
00:33:54: Die KI macht ja jetzt die ganze Arbeit für uns.
00:34:00: Ich mag da einen Blick.
00:34:01: Dann können wir ja alle so ins Bürgergeld gehen, hoch bezahlt und irgendwie ein Bild malen unter unseren Windrädern uns über Philosophie unterhalten.
00:34:12: Ist das nicht eigentlich eine ganz schöne Zukunft?
00:34:13: Und die Furcht ist auch raus, weil mir dann keine mehr feuern kann.
00:34:18: Endlich frei!
00:34:22: Ich werde das der Menschheit ersparen, dass sie jetzt anfangen Ölbilder zu malen oder so.
00:34:28: Nee, das ist nicht gut.
00:34:30: Aber vielleicht können wir auf diese Frage der KI ja mal einschwenken?
00:34:36: Also ... Vielleicht erst mal wäre mir wichtig zu sagen auch wenn das bestimmt schon zehnmal gesagt worden ist in deinem Umfeld und vielleicht auch auf deinem Kanal.
00:34:49: KI ist weder künstlich noch ist die Intelligenz.
00:34:53: Ja, das ist ja wichtig erst mal festhalten!
00:34:56: Also was ist Intelligenzen?
00:34:58: Es gibt Menschen die sagen Intelligenze ist die Fähigkeit Probleme zu lösen.
00:35:03: Da würde ich sagen Mieb falsch.
00:35:06: Das sind eine zu enge Bestimmung von Intelligenzem.
00:35:10: Intelligenza ist tatsächlich das, was das Wort sagt.
00:35:13: Nämlich dass man zwischen etwas, zwischen irgendwelchen Elementen lesen kann, intelligere Und auch übrigens, dass man etwas dazwischen tun kann.
00:35:23: Intelligenz bedeutet das ich eine Erfahrung habe und ich kann mich auf diese Erfahrung beziehen... ...und einen Begriff auf sie anwenden.
00:35:33: Das heißt ein Urteil über Sie fällen!
00:35:36: Wenn ich einen Begriff auf etwas anwende, dann hab' ich es beurteilt.
00:35:40: Genau das ist Intelligenze, dass ich mich zu einer Erfahrung... Man könnte technisch sagen zu bestimmten Daten dass ich mich zu den Verhalte und ihnen ein Deutungsmuster aufdrücke, und sage dieses X ist ein U oder was immer es sei.
00:35:59: Und das ist Intelligenz so!
00:36:02: Das hat kein Computerprogramm per Definitionen, hat diese Art von Intelligenzen.
00:36:09: Es kann zwar nach einem Kriterienkatalog auswählen und sagen also diese Bildpixel Kombination ist am ehesten eine Katze.
00:36:21: Das aber eine rechnerische Wahrscheinlichkeit, es ist am Ehesten eine Kattse und kein Hund!
00:36:26: Aber das ist eine Berechnung und kein Urteil.
00:36:29: Und deswegen ist künstliche Intelligenz nicht intelligent?
00:36:33: Und sie ist auch nicht künstlich denn Sie isst ein Computerprogramm wie andere Computerprogramme mit Schleifen und Variablen die übergeben werden und mit Speicher und Zwischenspeicher und all diesen Dingen wie sie für Computerprogrammen bekannt sind, seit man sie schreibt.
00:36:49: Also es ist weder das eine noch das andere was wir haben und das hast du in diesem Buch unentbehrlich menschlich finde ich ganz wunderbar formuliert.
00:36:56: Du hast gesagt die sind im Grunde so etwas wie eine Mischung aus Papagei und Escort.
00:37:02: hast du da geschrieben wenn ich mich recht erinnere?
00:37:06: Ich habe mir sogar das Zitat rausgeschrieben.
00:37:09: natürlich ist und bleibt DKI eine Plaudermaschine ein Checkbot immer eine Mischung aus Papagei und Escort.
00:37:17: Ja?
00:37:18: Und genau so ist das!
00:37:21: Und Escort deswegen, weil sie darauf programmiert ist wie jedes andere Online-Tool auch was uns irgendeiner verkauft uns bei der Stange zu halten.
00:37:30: Das heißt sie ist letztlich darauf programmierend ums zu gefallen und in unseren Ansichten zu bestätigen.
00:37:37: also Papageih und Escord.
00:37:39: Okay, aber du
00:37:43: hast herausgestellt.
00:37:45: Es macht einen intelligenten Eindruck?
00:37:48: Wollen wir da gleich mal hin?
00:37:50: Ich hab das verstanden und wir sind beide in der Analyse weit und tief gehen.
00:37:56: Dass es natürlich nichts mit Intelligenz zu tun hat oder was Menschen unter Denken verstehen können.
00:38:05: Aber es macht einen intelligente Eindruck, oder?
00:38:08: Warum sollen wir uns damit beschäftigen?
00:38:10: GKI kann ... Kann jede Frage beantworten, sie kann jeden Arbeitsprozess optimieren.
00:38:16: Sie kann das alles schneller als ich und warum muss die dann intelligent sein?
00:38:20: Ja was ist denn falsch?
00:38:24: gilt macht auch einen überzeugenden Eindruck.
00:38:27: wenn du dann versuchst damit im Supermarkt zu bezahlen und man hält das unter eine Lampe, dann wirst du damit scheitern.
00:38:36: Also ich denke was... Wir haben Grund darüber nachzudenken und zwar aus einem sehr ernsten Grund und der spielt auch in meinem kommenden Buch ne Rolle.
00:38:48: Es gibt ja ein einziges Ding, was den Menschen wirklich zuverlässig unterscheidet vom Affen oder von anderen komplexen Tieren
00:39:00: Das mich laden wir duschen.
00:39:03: Duschen?
00:39:04: Ach ja, stimmt!
00:39:05: Hab ich auch schon mal gemacht.
00:39:07: Das war's.
00:39:08: Nee, entschuldige.
00:39:09: Also was und
00:39:10: was fang ich?
00:39:13: Aber jetzt werden wahrscheinlich viele sagen Ja die Sprache, die Sprachen Und ich würde dann sagen Ja das ist schon die Sprach.
00:39:19: aber Was da zur Grunde liegt ist dass was wir vorhin besprochen haben Intelligenz Dass es nämlich noch tiefer geht.
00:39:26: Wir haben nicht nur einen Eindruck als Menschen, sondern wir haben das was der Kierkegasel schön nennt.
00:39:32: Wir haben ein Verhältnis auf das Verhältnis.
00:39:35: Das heißt ich nehme etwas wahr und habe eine Wahrnehmung und ich hab einen inneren dritten Standpunkt von dem aus.
00:39:40: Ich weiß dass ich jetzt bin der das wahrnimmt und ich kann auch noch dieses Verhältnes qualifizieren.
00:39:46: Und diese Selbstreflexion, das Bewusstsein die Tatsache dass wir Geist sind.
00:39:51: Wir sind als Menschengeist der einen gebrechlichen Körper erfährt und dessen Schicksal.
00:39:58: Diese Tatsache haben wir anderen voraus, das drückt sich aus in Sprache.
00:40:02: Wir verhalten uns nämlich zu unseren Wahrnehmungen und benutzen dann Sprachzeichen um sie zu klassifizieren komplex miteinander zu verknüpfen.
00:40:09: Dann kommen wir in die Sprache Und mit diesen großen Sprachmodellen wird jetzt ein Taschenspieler-Trick gemacht Aber das ist ein existenziell sehr wichtiger Taschenspieler-Trick.
00:40:21: Es werden Rechenoperationen, die Wahrscheinlichkeitsteoretisch Zeichenverknüpfungen erzeugen – noch nicht mal Wortverknüpfungen!
00:40:30: Zeichen Verknüpfungen geht um einzelne Buchstaben.
00:40:35: Das wird durch die Verbindung mit akustischen Signalen.
00:40:41: wird das als Sprache modelliert.
00:40:44: Das heißt, Rechenergebnisse werden als Sprachemodelliert und das bedeutet anstatt dass die kalte Technik, die wir für uns nutzen über eine Bedienanleitung von uns getrennt ist und dann gucken wir gelegentlich mal in diese Bedien-Anleitung rein und orientieren uns darüber was wir wissen müssen um das Ding zu nutzen.
00:41:06: Dieser Layer, dieser Ebene wird entfernt und man kann jetzt den Eindruck bekommen Diese Maschine spricht mit mir, wie ich mit einem Menschen spreche.
00:41:18: Und das gibt uns die Gelegenheit, uns seelisch einzulassen... ...mit einer Rechenmaschine!
00:41:27: Das ist übrigens das was ich an deinem Buch am besten finde.
00:41:31: und ich habe dir auch gesagt dass ich es irgendwie auch schlimm finde.
00:41:36: Ich hab deinen Buch gelesen.
00:41:38: Nach der Hälfte dieses Dialoges, den du mit der KI geführt hast, habe ich aus Unwohlsein
00:41:44: zum Nachwort
00:41:45: geblättert und gesagt das reicht mir jetzt.
00:41:48: Weil ich gesehen habe wie diese... Wie du durch deine Fragen die KI dahin gebracht hast im Grunde so halb menschlich witzig zu sein aber zwischendurch auch immer so grotesk unsinnige Dinge zu sagen oder so grutesk absurde Vergleiche anzustellen zB.
00:42:08: die KI sagt von sich selber, ich kann nicht einfach so Sarkasmus ausstreuen wie ein schlecht erzogener Gartenschlauch.
00:42:18: Wenn ich sowas lese, da könnte man sagen, das ist ja grotesk, hätte sich Heinz Ehrhardt ausdenken können?
00:42:24: Nein!
00:42:25: Das hätte sich Hainz Eherhardt nicht ausdenaken können.
00:42:27: Es ist einfach nur grausam, sowas zu lesen, dass mir das in der Absicht menschlich zu erscheinen so einen stochastischer Assoziationsmüll vorgesetzt wird, aber dass man dann zugleich drei Seiten weiter liest und dann merkt man ah nee jetzt die letzten drei Seiten war echt spannend.
00:42:45: Diese KI scheint doch eine philosophische Position zu haben über die ich mal nachdenken könnte.
00:42:50: Ich fühle mich da in meiner innerlichkeit angegriffen ist, sondern ab.
00:42:55: Manipulationsangriff
00:42:57: Ja also das haben wir ja auch schon im Vorgespräch mal kurz uns Darüber unterhalten, dass das Unwohlsein des Du empfindest.
00:43:06: Es gibt natürlich viele Menschen die das lesen und fasziniert auch davon sind.
00:43:10: was dann wenn man die KI mal gescheit befragt was da an Ergebnissen rauskommt Dass du und ich mit der Zeit immer unwohler werden dabei Auch über seitenweise Erkenntnisse die vielleicht nicht jeder Mann hat.
00:43:26: Das sind natürlich auch dann wiederum wir, die da schon ein bisschen länger drüber nachgedacht haben.
00:43:31: Das gefällt mir.
00:43:31: einerseits ist das ganz faszinierend, andererseits gefällt es mir aber inhaltlich gar nicht was hier passiert.
00:43:37: und dann auch noch mit dem zweiten Schritt dass man sagt wenn jemand da jetzt nicht mit dem Abstand drauf guckt wie du und ich und anerlytisch sagt was passiert hier?
00:43:46: Das wählt ja immer nur den nächsten Buchstaben und dann das nächste wahrscheinliche Wort bildet sich entsteht so ein simulierter Sinn.
00:43:55: Oder ich kann den Satz lesen und sagen, das dient
00:43:57: vernünftig.".
00:43:58: Aber diese zweite Ebene, dass man mit der Zeit immer mehr denkt.
00:44:01: also was passiert hier?
00:44:03: Wenn das auf Menschen trifft die nicht reflektieren ja und die das überhaupt gar nicht verstehen ist, dass kein Mensch isst was damit ihnen kommuniziert weil es ja so klingt oder so wirkt.
00:44:15: Das hatte ich dir auch vorher gesagt.
00:44:16: dieses Auch wenn Sprache dann eine Folge von unserem intelligenten Verhalten ist, dass man dieses menschliche Kommunikationsmittel das nur uns zur Verfügung steht.
00:44:29: Anders als beim Affen und so weiter, dass ich sehe da irgendwas – Ich kann das benennen!
00:44:33: Und ich kann damit in Form von Sprache mit dir darüber mich austauschen.
00:44:38: Ist das jetzt ein Wasserloch oder ein Tisch?
00:44:40: Und was kann man damit
00:44:41: machen?!
00:44:43: Jetzt haben wir plötzlich einen Gegenüber, der eigentlich gar nicht da ist Aber ins Zimmer kommt und über Sprache verfügt.
00:44:52: Also was man dann sogar vertonen könnte, und sagt das hat jetzt so eine ... Das ist eigentlich.
00:45:00: verhält sich das uns spricht wie ein Mensch, die Metaphern sind nicht immer gut.
00:45:04: Manche sind ein bisschen schlechter, manche sind ganz fein.
00:45:08: Das empfinde ich als erschreckend.
00:45:11: im Nachhinein auch, dass man sagt da kommt jemand in unser Haus des Seins Aber er wirkt auf uns, wie weit gehen.
00:45:21: Weil nur Menschen verfügen über diese Sprache und jetzt hat das etwas, was nicht lebt?
00:45:27: Na ja ... Ich hab da angeregt durch deinen Buch auch für meine eigenen Texte, die ich gerade noch schreib darüber nachgedacht habe.
00:45:35: Mir ist dabei aufgefallen, du verwendest diesen Ausdruck Zombie auch!
00:45:41: Und mir ist dabei ausgefallen Ein Zombie ist ja dadurch gekennzeichnet, dass er mal ... Dass er
00:45:47: mal gelebt hat.
00:45:49: Ich
00:45:49: hab's
00:45:50: korrigiert irgendwo.
00:45:50: Ja, ich hab es korrigierter irgendwo.
00:45:52: Wie sagt man ein Zombie?
00:45:53: Wir haben ihn nie gelebt.
00:45:55: Aber ich fand dennoch sehr interessant, weil nämlich ... weißt du, wenn man das einen Schritt weiter denkt, dann bedeutet das ja, wenn der Zombie einer ist, der einmal gelebt wird, dann ist gewissermaßen vielleicht diesen Dialog zu lesen, den Du mit der KI angestellt hast ist insofern interessant, dass man sehen kann was eine zwischenmenschliche Beziehung ist die nur noch einen Menschen hat.
00:46:24: Und wenn Menschen einander beeinflussen und wenn wir das was wir sind heute werden durch die Menschen mit denen wir interagieren dann folgt daraus logisch, dass wenn wir mehr und mehr mit diesen Taschenspielertrick Rechen-Signal zu Sprachausgabe Maschinen interagiern dann werden wir geistig zu diesen Maschinen werden.
00:46:49: Wir werden die Urteilsfähigkeit dafür, was es bedeutet ein Geist zu sein, der einen gebrechlichen Körper erfährt also einem Mensch ja?
00:47:00: Wir werden das schrittweise... Das wird uns langsam aber sicher von diesen Maschenen abgerungen werden.
00:47:08: Ich fand es sehr anregend, das zu lesen auch wenn ich zwischendurch in diesem Dialog gelitten habe.
00:47:13: Aber was ich dich gerne noch fragen wollte bevor wir hier zu lange Zeit verstreichen lassen Du hast in dem zweiten Teil des Buches nach dem Dialog machst du etwas sehr interessantes und für mich sehr überraschendes Und zwar verwendest du dieses gedankliche Bild und das Konzept eines Lektorats.
00:47:38: Und du sagst die Nadelprobe, glaub ich so formulierst du das?
00:47:41: Die Nadel-Probe... Was diese KI eigentlich ist, die stelle ich an indem ich sie mal bitte unseren Dialog zu lektorieren.
00:47:52: Kannst du mir mal ein bisschen erklären was du damit intendiert hast und auch den Zuschauen?
00:47:57: weil glaube ich das war ein sehr erkenntnisträchtiger Move und ich würde es gerne ein bisschen rauskitzeln von dir.
00:48:04: Ja, also erst mal über das ... den einfachen Versuch die KI Nummer zwei dann zu bitten und zu sagen, du bist ja Mustererkennungs-Weltmeister.
00:48:13: Dann kannst du den Text ja mal dektorieren wie meine Lektorin das kann?
00:48:17: Also Blick aufs Ganze, Blick auf's Kleine, Killio da links.
00:48:20: Und was wollte der Auto uns damit sagen?
00:48:23: Das ist krachend gescheitert weil die KI das nicht kann.
00:48:26: Ich kann dann vorstellen, ich nehme die ganzen Witze raus an dieser Kasmen, die ich eigentlich haben wollte.
00:48:31: Sowohl bei dir als auch bei der Antwort.
00:48:34: Das wurde dann immer schlimmer.
00:48:36: Je weiter man sagt, nie so möchte ich das nicht und dass man am Ende sagt, es standet die Arbeit wieder bei mir, weil die KI das große Ganze gar nicht beurteilen kann.
00:48:45: Deswegen macht das doch bitte so, sag mir wie ich Seite für Seite ein bisschen feiner machen kann, wo ich sage, das ist nicht die Arbeit vom Lektor.
00:48:53: Und dann hab' ich's nochmal übertragen in deinem Leben, dass Menschen ja können wenn wir uns noch ein bisschen besser kennen würden und du dann fragst, was mache ich denn jetzt?
00:49:04: Sollte ich jetzt meinen Job kündigen oder die Stadt verlassen oder das Land.
00:49:10: Dann kann ich als dein gedachter Lebenslektor und Freund aus einem unfassbaren Fundus schöpfen.
00:49:16: Anders als die KI und das Gesamtbild und die Einzelsituation sehen muss das dann abwägen mit all meinen menschlichen Eigenschaften.
00:49:24: Muss auch noch verstehen dass es ja du bist.
00:49:27: also Du bist ja nicht ich.
00:49:29: Ich kann ja nicht nachfühlen, was du fühlst.
00:49:33: Kann versuchen mich dem anzunieren... Also wir sind auf natürliche Weise hervorragende Lektoren mit unfassbaren Fähigkeiten für unsere Freunde hoffentlich.
00:49:43: Was die KI nicht mal an so einem vergleichsweise einfachen Text kann.
00:49:51: Bei mir brauchste nichts nachfüllen!
00:49:53: Ich trage meine Seele auf der Epidermis.
00:49:56: Ja, gut.
00:49:57: Aber du weißt was ich meine...
00:50:00: Ich weiß, was du meinst und ich fand das eine sehr gute Verstehensübung, eine sehr hermenäutische Übung weil sie einen nämlich darauf stößt Und so habe ich es aufgefasst.
00:50:12: aber sag mir ob das dem entspricht?
00:50:16: Ich hab das so verstanden.
00:50:18: Du sagst eigentlich guck mal der Mensch der will was Der hat Intentionen, der hat Absichten.
00:50:25: und diese Intention die er hat zum Beispiel mit einem Text, mit einem Buch.
00:50:30: Das sind seine, die kommen aus seiner ganzen Tiefenstruktur das ist sein Werk.
00:50:37: Und dieses Rechenprogramm hat natürlich keine solchen Intention und kann deshalb auch nicht nachvollziehen was eine Intention eigentlich ist.
00:50:47: Sie kann sich immer nur nach Stichworten noch mal nachrechnen, was dann rechnerisch noch wahrscheinlicher wäre.
00:50:55: Nur die rechnehrischen Häufigkeiten von Buchstabenfolgen haben nichts zu tun mit einer menschlichen Intention?
00:51:02: Ja das haben wir beide glaube ich und du wirst es in deinem Buch auch hoffentlich sicherlich irgendwie beleuchten von allen Seiten.
00:51:10: Das ist ja auch in meinem Nachwort weiß ich auch nicht mehr, dass man sagt, das verzwergt euch doch nicht so als Menschen gegenüber dieser KI sondern erkennt auch mal, was für ein miedersprüchliches und unberechenbares Zauberwerk so'n Mensch ist.
00:51:24: Also inklusive Stimmungen und was man so alles hat.
00:51:27: also dass man das mal würdigt.
00:51:30: Aber das überspringe ich jetzt einfach mit dir indem ich einfach sage wenn die Illusion entsteht nicht bei dir und mir aber bei vielen Dass man es hier mit einem menschlichen Gegenüber zu tun hat Was das ja eben schon angedeutet dann hat man so eine Form von AIS-Flop quasi in seinem eigenen Gehirn, dass man sagt ich habe gar kein wirkliches Gegenüber.
00:51:51: Ich nehme das nur so wahr und da halte mich mit diesem stochastischen Papagei und werde jeden Tag blöder.
00:51:58: aber ich mag das gar nicht!
00:52:00: Das finde ich gefährlich und zwar nicht nur für den der das benutzt also der dann mit der KI in diese pseudomenschliche Nähe geht sondern eben auch für die um ihn herum Ja.
00:52:12: Also für dich und mich, wenn wir sagen, achtzig Prozent der Menschen haben ihren Therapeuten in Form ihres KI-Agenten vor sich sitzen und fragen nicht nur was wie sie zunächst zur Sushi-Bahn kommen sondern auch wie Sie sich immer leben verhalten sollen und kriegen dann überzeugend klingende auch emotional abholende Antworten werden jeden Tag blöder und unempatischer.
00:52:33: und den begegnen wir beide denn ja auch nicht nur beim Wählen, beim Abwählen der Regierungspartei.
00:52:40: Das sind ja die Menschen, mit denen wir dann umgeben sind.
00:52:43: Das ist eher die Sorge, die ich habe, dass diese Verwechslung
00:52:46: ... Du weißt ja, ich gehöre nicht ganz zu deinem Stamm.
00:52:51: Also das hab' ich auch in deinem Buch wieder gemerkt.
00:52:55: also du hast schon so eine ... In der Wirtschaft spricht man gerne von den Achtzig-Zwanzig-Regeln.
00:53:01: Man meint aber was anderes!
00:53:02: Man meinte damit, dass man mit zwanzig Prozent des Aufwandes, achtzig Prozent des Ergebnisses erzielt gewöhnlich.
00:53:12: Du meinst das ganz anders, du meinst es als Achtzigprozent.
00:53:15: Genau!
00:53:16: Ich finde in deinen Texten und in deinen Äußerungen regelmäßig so ein Wir-und dir.
00:53:22: aber ich bin nicht Teil von diesem wir weil ich... du hast auch eine schöne Metapher in dem jetzigen Buch.
00:53:28: Du sprichst nämlich vor einem Stadion wo das Endspiel um die Menschheit stattfindet Was ich tatsächlich ziemlich, ich finde das ziemlich auch irgendwo eine unterhalbsame Idee.
00:53:38: also da ist die Stadion und dann wird das Endspiel der Menschheit aufgeführt.
00:53:43: Und da gibt es das Team Bill glaube ich nennst du das auch nach deinem vorherigen Buch?
00:53:48: Werwendig Bill!
00:53:49: Und dann gibts das andere Team.
00:53:51: das ist entweder das Team Mensch oder das Team Alt.
00:53:55: ja
00:53:55: Ein Team ohlt es in der Mitte, das sind die Achtzig Prozent.
00:53:59: Aber du
00:53:59: sagst dann auch, dass Achtzig Prozent der Leute Formstadion am Gasgrill stehen und Bratwürste machen und Dosenbier trinken, während drinnen im Stadion das Endspiel der Menschheit aufgeführt wird?
00:54:10: Und ich mag... Also ich find's witzig!
00:54:13: Aber ich versuche im Grunde so eine Art Pendel-Diplomatie zu machen, zwischen im Stadion und dem Parkplatz.
00:54:21: Das ist also meine publizistische Herangehensweise?
00:54:24: Das mag ich ja auch so an dir wirklich!
00:54:26: Dass du auf dich... Nein, wir haben darüber gesprochen.
00:54:30: Ich möchte deswegen nicht gediszt werden aber ich finde das schön.
00:54:34: Du bist ja noch so jung dass du auf den Parkplatz gehst.
00:54:38: Ich bin forty-sechs, ich hab drei Kinder.
00:54:40: Ja, guck ja eben!
00:54:42: Gut, darum geht man nicht so.
00:54:43: Da hab' ich auch.
00:54:44: Ich mit auch schon forty-six oder sogar Eltern.
00:54:46: Nein, das ist du auf den... ...ich finde es doch gut.
00:54:49: Das möchte ich jetzt aber auch hören.
00:54:50: Du gehst auf den Parkplatz zu den Leuten die ich Team Old nenne?
00:54:54: Ich mein's ja nicht böse.
00:54:56: Man sagt, die warten darauf oder scheinen mir darauf zu warten dass man ihnen sagt wie es denn jetzt weitergehen soll und du gehst zu denen hin und willst was Aufklärung ihnen bringen oder ihnen erklären, wie die Dinge ... Was willst du denn bei denen?
00:55:13: Ich möchte sie gerne teilhaben lassen an einem Reflexionsprozess.
00:55:21: Und was ich als meine Dienstleistung betrachte, als Philosoph, ne?
00:55:25: Und ich glaube es wirst du sehen wenn du dir meine Texte anschaust also Erfolgslehre aber auch die kleineren Texte in diesem Band ich bin nicht dabei Und im Moralgefängnis, die haben immer eins gemeinsam.
00:55:37: Die versuchen immer einen roten Faden zu identifizieren.
00:55:41: Irgendein Motiv anhand von dem man größere Kontexte erschließen kann.
00:55:47: Das sehe ich als die Aufgabe der Philosophie und auch von einem Philosophen an.
00:55:54: Klar, man muss wissen in welcher Zeitman lebt.
00:55:56: Man sollte aber auch nicht zu detailliert verstrickt sein in die Tagesgeschehnisse, weil man dann nicht mehr in der Lage ist, die Strukturen und treibenden Prinzipien zu erkennen.
00:56:05: Und ich glaube – das ist der Zeitpunkt, wann ich mich dann hinsetze Sven
00:56:09: und Buch
00:56:10: schreibe – wenn ich das Gefühl habe Mensch jetzt hab' ich wieder eine neue Antwort auf die Frage was passiert eigentlich gerade?
00:56:23: Wenn ich da meine ein Verstehensmodell zu haben und einen roten Faden an dem man mit Gewinn ziehen kann, dann schreibe ich ein Buch.
00:56:33: Und das heißt meine Absicht ist nicht als Aufklärer von oben herab oder von der Seite wie ein Coach oder so den Leuten zu erklären wie sie sich zu verstehen haben, sondern ich mache einfach Ein Verstehensangebot.
00:56:46: Also meine Hoffnung ist, wenn wir am richtigen Faden ziehen in diesem Knäuel vielleicht können wir das Knäul dadurch auflösen und ich bin so eine Art Fadensucher.
00:56:57: Ich suche den richtigen faden und der Faden an dem mich in diesem Buch jetzt ziehe ist also ich denke dass weder die KI noch die Digitalisierung das große Ding ist.
00:57:10: Ich glaube das große ding ist Virtualisierung.
00:57:15: Erträgt das deine Verlegerin noch, wenn ich dazu dreißig Sekunden was sage?
00:57:20: Nein, du kannst die ... Warte, ich hab noch mehr Bücher nicht hochhalten können.
00:57:23: Alles andere ist gut!
00:57:24: Nein, das wollte ich jetzt hören.
00:57:25: Wir können ja auch deinen Buch nicht hoch halten aber ... Nein,
00:57:28: nein, das müssen wir auch nicht hochhaben.
00:57:30: Das
00:57:30: kommt im März nächsten Jahres,
00:57:31: d.h.,
00:57:31: die versprechen toter Dinge und da geht es in ... Da habe ich diesen roten Faden der Zeit den ich glaube entdeckt zu haben.
00:57:41: Ist der Prozess der Virtualisierung.
00:57:43: Und Virtualisierung bedeutet du und ich, wir sind Individuen.
00:57:48: Denn auch wenn wir Geist haben, sind wir auch Natur-Dinge.
00:57:52: In der Natur, wenn Du Dich da mal umguckst, wirst Du feststellen es gibt nichts in der Natur was nicht individuell ist.
00:57:59: Kein Ding kommt genauso noch einmal vor auf alles was mehr als ein Atom hat.
00:58:06: Kommt nicht zweimal vor!
00:58:08: Alles ist individuell.
00:58:09: Das heißt, man kann zwar den Sven Böttcher mit fünfzehn Adjektiven beschreiben dann ist aber das Entscheidende immer noch nicht gesagt nämlich dass es Sven Bötcher isst.
00:58:19: Es gibt eine Qualität genau dieses einen Gegenstandes die man nicht mit Begriffen erschlagen kann.
00:58:24: so und wenn jetzt Individuen miteinander interagieren Menschen mit der Natur mehrere Menschen Mit der Natur mit ihren Artefakten Dann gibt es eine Offenheit Weil da komplexe Systeme aufeinandertreffen.
00:58:39: Man kann nicht genau wissen, was geschieht.
00:58:41: und Virtualisierung ist jetzt der Prozess in dem man einen solchen Vorgang unter Individuen zum Beispiel einkaufen gehen.
00:58:49: Ja?
00:58:50: Einkaufen gehen ja!
00:58:51: In Supermarkt wo achtzig andere Leute sind und viele Regale uns ein Auto Feuerpark so einen Vorgangen.
00:58:57: davon macht man sich jetzt ein Informationsmodell am Computer und sagt okay dem Einkaufskorb entspricht das Der Bezahlung entspricht diese Zahlenkombination in diesem Feld, zu dem Zeitpunkt auf den Prompt.
00:59:12: Also man baut sich ein Informationsmodell und dann bekommst du's wenn... Dann bekommste deinen Einkauf der eigentlich eine Interaktion von Individuen ist im Leben, in der Natur und in unserer Kultur.
00:59:24: Den bekommest Du zurück auf deinem Handy als Applikation ja?
00:59:29: Und das heißt Einkauf!
00:59:31: Das ist aber kein Einkauf, das was völlig anderes.
00:59:34: Lebenserfahrung wird im Prozess der Virtualisierung durch Systemnutzung ersetzt.
00:59:42: Und in dem Maße, wie wir uns selber an diese Systeme anbequemen – weil wir glauben das bringt uns was!
00:59:52: In dem Maßen maschinieren wir unsere Erfahrungen und unsere Handlungen.
00:59:58: Und indem Maße werden wir tendenziell sowohl weniger frei als auch weniger verbunden mit anderen Menschen.
01:00:06: Und deswegen, deswegen heißt dieses Buch die Versprechen toter Dinge!
01:00:13: Ja... Freiheit und Kontrolle im virtuellen Zeitalter.
01:00:15: denn eins wird passieren.
01:00:17: Eins wird passieren dieser Wandel der seit dreißig Jahren schon vor sich geht wenn nicht noch länger Der wird.
01:00:24: weil er die Kultur verändert verändert er auch die Erwartungen Die normale Menschen an eine gute Regierung und an eine Gute Gesellschaft haben.
01:00:33: Ziemlich bald werden viele Menschen lebenspraktisch Netzabdeckung wichtiger finden als Grundrechte zu haben, damit sie ihre virtuellen Verrichtungen immer ungestört vollziehen können.
01:00:47: Und das wird aus sich heraus auch neue Erwartungen an die Politik ergeben und das wird in einem Regime technischer Kontrolle der Uniformität und der Konformität führen.
01:01:02: Es sei denn, wir werden uns dieser Dinge und dieser Zusammenhänge bewusst... ...und treffen tausend kleine andere Entscheidungen wieder?
01:01:09: Das ist genau, wenn ich da einhaken darf.
01:01:12: Aber das ist doch genau die Frage, die hier eigentlich drüber steht über diesem Format.
01:01:16: Und was machen wir jetzt?
01:01:17: Weil das stinkt ja wahnsinnig bedrohlich!
01:01:19: Wenn ich das mal zu Ende denke, was du gerade sagst.
01:01:21: Wir leben in so einem finde-ich oder da war Hufakus hat den Begriff geprägt Technofoldalismus also wo man sich schon fragt Ob wir denn die Regierung, die im Auftrag unserer feudalen Herren dann bestimmte Dinge durchsetzt überhaupt noch abwählen können.
01:01:39: Und wenn du jetzt sagst es wird dem Einzelnen dann auch wichtiger sein also dass er nach Abschaltung seines Bullshit-Jobs also dann wenigstens irgendwie eine gute Netzabdeckung hat und der muss nicht unbedingt wählen wollen weil das kann ja auch die KI für ihn besser erledigen die weiß ja was er so denkt.
01:01:58: Dann sind wir doch offen gestanden, auf wen die Stimmung nicht am Ende runterziehen möchte.
01:02:03: Dann sind wir doch weitgehend verratzt, ne?
01:02:05: Weil dann ... Na ja, na ja, gut du bist ja optimist.
01:02:09: Deswegen biet ich das auch genau so an.
01:02:11: Wenn man sagt, ja, wir müssen dieses ... dieses Bewusstsein, was du dir auch willst, auf den gedachten Parkplatz tragen oder dass wir eine Antwort haben und was machen wir jetzt?
01:02:22: Wir müssen uns dessen bewusst werden wo wir uns überhaupt befinden.
01:02:29: Da hat er ein Herr Andrick gesagt, der sich auf den Weg machen will.
01:02:32: Er muss erst mal herausfinden, wo er gerade ist und was du dich erinnerst.
01:02:36: Ja?
01:02:37: Und
01:02:37: das ist ja das, was dann du da noch eigentlich machst oder vor hast ... Ich meine es wirklich
01:02:42: so jetzt.
01:02:43: Es geht immer nur um die Frage, was passiert eigentlich?
01:02:46: grade?
01:02:47: Also abseits der großen Stories.
01:02:49: Was ist eigentlich im Gange?
01:02:51: Und ich würde sagen diese Frage Wie sehr am A-Punkt, Punkt, Punkt sind wir eigentlich?
01:02:58: Also ich würde da mal ein Bild für verwenden.
01:03:00: Diese Ordnung die da gerade entsteht habe ich zwei Anmerkungen dazu.
01:03:05: Die eine ist diese Primitivgeschichten auf die sich alle so gerne stürzen.
01:03:11: Da sind die Tech Bros.
01:03:12: und die Tech Bro machen jetzt ihre Diktatur Und die schnüffeln dich aus über dein Handy.
01:03:19: Ja ja Ich so was erwarte im Spiegel und das erwarte ich im Stern.
01:03:24: Und das erwartig ein halbes Jahr, nachdem es passiert ist auch in der Tagesschau, dass sowas erzählt wird?
01:03:30: Aber das is doch banal!
01:03:33: Warum hat denn jemand, der eine große soziale Plattform betreibt?
01:03:37: So viel macht da ganz einfach weil so viele Leute das nutzen?
01:03:42: deshalb also diese Geschichte, dass es da die einen gibt Das sind die Akteure der Geschichte Und wir, die einflusslosen Manipulationsgegenstände, das stimmt ja nicht.
01:03:54: Wir geben doch diesen Leuten die Macht in dem wir die Aufmerksamkeitsökonomie mitmachen und indem wir Lebensvorgänge durch Applikationen virtualisieren – wir machen das doch!
01:04:05: Der an Markt macht kommt von uns.
01:04:07: Das ist mal das eine.
01:04:08: Ja?
01:04:09: Und das andere ist diese neue Ordnung, die da entsteht... Ich nenne das ja auch den, ne, es ist ein Zeitalter, das virtuelle Zeitalther technischer Kontrolle und Konformität oder Uniformität.
01:04:22: Wenn es ein Gebäude wäre, dann könnte man sagen ... Weißt du die Architektur von diesem werdenden Haus da?
01:04:31: Die ist schon klar erkennbar und unterscheidet sich sehr in Gestalt und Grundriss eines Rechtsstaates der liberal ist und der auf Differenz ermöglichten will.
01:04:43: Aber weißt du Die bauliche Ausführung, die ist halt gerade noch im Gange.
01:04:46: Also wir können auf die Grundrisse, auf die Fenstergrößen, auf den Notausgänge und auf die Auslegeware, da können wir noch Einfluss nehmen.
01:04:54: Wir können darauf intensiv einflussen.
01:04:58: Das verlangt aber das für unsere Regierung.
01:05:01: abwählen können!
01:05:02: Wir müssen unsere Regierung abbählen.
01:05:05: Und das können wir nur wenn genügend Leute Den Gründungsakt der Demokratie vollziehen, das ist den Mund aufmachen.
01:05:12: Immer wieder den Mundaufmachen!
01:05:15: Ja aber wenn ich doch... Ich musste jetzt noch mal ganz kurz wenigstens die eine Anekdote dazugeben weil das auch gerade passt.
01:05:20: also diese so ganz zwanzig prozentig bin ich ja dann doch nicht.
01:05:25: manchmal bin ich halt auch noch bei den achtzig Prozent und sage ich versuche euch ja nicht so gut wie du aber doch gelegentlich mal vor Augen zu führen, dass ihr genau diese Entscheidungsmacht durchaus habt.
01:05:37: Also ich hab das nochmal kurz sagen jetzt nachdem wir inzwischen fünfzig Prozent der Podcast irgendwie reine KI sind also auch gesprochen werden man merkt es noch nicht mehr so richtig und habe ich ja jetzt auch gesagt ausdrücklich ich nehme jetzt der KI den Job weg weil die Drohung im Raum steht dass sie meinen Job mir weg nimmt und habe ja explizit deswegen gesagt ich könnte die KI könnte das Hörbuch für mich sprechen.
01:06:03: Ich muss hier nur meine Stimme leihen, dann dauert das vierundzwanzig Minuten und alles ist
01:06:07: schön.".
01:06:08: Deswegen habe ich gesagt mir, ich mache das andersrum weil es ist der Unterschied zwischen Ergebnis- und Erlebnisorientiert.
01:06:14: Ich spreche das Hörbuch selbst.
01:06:16: Das kostet mich ganz viel Geld und ich kann das auch gar nicht so gut.
01:06:20: Das dauert dann ewig.
01:06:21: Aha!
01:06:23: Weil ich der KI...ich lese sogar die KI ja?
01:06:26: Also ich..nicht die KI liest mich, ich lese die KI.
01:06:29: Das ist die Lesung Das Buch, das du jetzt geliehen hast.
01:06:32: Ich habe komplett eingesprochen, was ich sage ... Um mal das Bewusstsein zu schärfen, ihr könnt das wie immer für Null Euro euch alles Mögliche im Beihördebild kaufen.
01:06:42: oder ihr könnt sagen, nein, ich möchte das wenn das macht und dann müsst ihr das in irgendeiner Form gutieren.
01:06:49: Und das betrifft unser ganzes Verhältnis zueinander.
01:06:52: Dass ich euch das aber auch aufzeige und sagt, wenn dass Menschen machen, da müssen die Miete zahlen und sind dann langsamer Und ihr entscheidet am Ende, in einer Supermarkkasse also welche Bio-Eier ihr kauft aber auch was wir Künstler so dürfen und sollen.
01:07:09: Das entscheidet ihr vom Parkplatz aus!
01:07:12: Ich kann das nur anbieten, ich kann das machen auf Risiko oder ihr holt euch das von der KI alle umsonst, aber das heißt wahrscheinlich im nächsten Schritt Freunde auf dem Parkplatz dass eure Jobs demnächst auch weg sind.
01:07:26: Deswegen mache ich so praktische Dinge.
01:07:30: Du trägst das da ja auch hin und sage, ich kann es dir nur mal aufzeigen wie die Dinge zusammenhängen.
01:07:37: Und dann entscheidet ihr bitte was sie für eine Zukunft und was für eine Gesellschaft ihr wollt?
01:07:42: Ja und weißt du denn in
01:07:45: der Erfahrung die ich oft mache auch wenn ich in der Wirtschaft unterwegs bin ist also kaum behandelt man Menschen so als hätten Sie eigene Gedanken und die Fähigkeit sich selber zu bestimmen schon fangen sie an sich so zu verhalten.
01:08:04: Ja, als wäre das so!
01:08:07: Also die Hälfte dessen was andere Menschen für uns sind, da sind wir ja selber und ich glaube dass deshalb... Ich bin manchmal so ein Abwehrreflex gegen diesen deutschen Intellektualperfektionismus.
01:08:25: also nach dem Motto ist reicht jetzt nichts wenn ein Buch geschrieben hast, unentbehrlich menschlich.
01:08:31: Was jetzt rauskommt?
01:08:33: Wo man im Grunde verstehen kann was eine KI ist und was sie vom Menschen unterscheidet auf hundertsechzig Seiten finde ich insofern grandios gelungen.
01:08:41: Das reicht jetzt nichts wenn du musst auch noch sagen wie es am Ende die Gesellschaft wirklich retten wird!
01:08:46: Das ist mir unsympathisch.
01:08:47: so etwas also doch das hast du gemacht.
01:08:51: Du gehst ständig in diese Richtung nach dem Motto ja wie kriegen wir denn jetzt?
01:08:56: Nun, ich habe dir meinen Bauchladen schon gezeigt.
01:09:00: Du hast ihn netterweise auch in die Kamera gehalten.
01:09:02: Meinem Bauchladen sind ein paar Bücher drin und gelegenlich mal eine Kolumne in der Zeitung Und da kann ich Leuten helfen Orientierungswissen zu gewinnen mit dem sie dann arbeiten können In dem Glauben dass Sie das tun werden.
01:09:14: Das ist besser als nichts zu machen.
01:09:17: Es ist aber auch genug um einen Existenzrecht
01:09:20: zu haben.
01:09:22: Du meinst, ich überziehe das immer so ein bisschen.
01:09:25: Ich finde die Fähigkeiten gleich retten.
01:09:26: Das ist meine Bestung.
01:09:28: Es scheint eine deutsche Eigenschaft zu sein.
01:09:31: Die anderen wollen Windräder bauen und ich habe irgendwelche Ideen für die Zukunft.
01:09:34: Ja tu mir Leid.
01:09:35: Entschuldigung.
01:09:37: Lass es mal!
01:09:37: Das nervt du
01:09:38: da?
01:09:39: Ja, ich war sehr gut.
01:09:40: Sehr gut.
01:09:41: Das passiert nicht wieder.
01:09:42: Und wenn das in dem Buch noch drin steht... Da ist ja auch im Edding schon ganz viel durchgestrichigen.
01:09:46: kann man den Rest auch selber durchstreichen, wenn da irgendwas steht was man machen könnte Vergesst das doch einfach.
01:09:51: Der Andrick hat recht!
01:09:52: So,
01:09:54: sind wir jetzt auf einem Grundpunkt gelandet?
01:09:56: Oder brauchen wir noch einen dogmatischen Abschluss der allen die Richtung
01:09:59: passt?
01:09:59: Hast du einen dogmaticen Abschluss?
01:10:02: Nein eigentlich
01:10:05: nicht.
01:10:05: Ich glaube nicht.
01:10:06: aber ich glaube wir müssen uns... nein wir müssen gar nichts.
01:10:09: Wir sind ja frei.
01:10:11: Das frage dich nächstes Mal was war das hier im Moment mal?
01:10:14: frei bedeutet anders denken.
01:10:15: ich habe bis alles aufgeschrieben.
01:10:17: Soll ich
01:10:17: das mal aus dem Gedächtnis zitieren?
01:10:20: Ja, kannst du mal.
01:10:20: Aber die Frage war irgendwie ... Es geht ja um Freiheit.
01:10:24: Das mach ich zum Schluss doch noch.
01:10:25: Wie will denn so was?
01:10:26: Du kennst ja meinen Verhältnis zum Team Old aufm Parkplatz.
01:10:29: Was sind das für ein Ladenhüter?
01:10:31: Wer will denn hier frei sein?
01:10:33: Was kommst du mir denn hier in die Ecke?
01:10:36: Das wär das irgendwie, was jemand kaufen möchte.
01:10:41: Na ja, Freiheit ist ... Freiheit ist eine Möglichkeit.
01:10:45: Freiheit, es ist die Möglichkeit anders zu denken, anders zu handeln und deshalb auch im Ergebnis anders zu leben als die anderen um mich herum.
01:10:55: Und
01:10:59: jetzt können ... Ich find das extrem wichtig!
01:11:01: Ich frag nur, ist das so eine verbreitete Sehnsucht?
01:11:04: Ich verstehe das so gut, dass du das hast.
01:11:07: Wir fehlt das in den letzten Jahren.
01:11:10: Ich weise nur darauf hin, dass diese Definition von Freiheit dich dazu befähigt und jeden unserer Zuschauer sich mal zu fragen, das was ich jetzt hier mache dient es eigentlich meiner Möglichkeit anders zu denken als die anderen, anders zu handeln als die andern und deshalb auch ein anderes Leben zu führen als die Anderen ohne dabei Angst haben zu müssen übrigens.
01:11:37: Das ist die politische Seite, ne?
01:11:38: Also das darf keine Angstschatten darüber sein anders zu sein als die anderen.
01:11:49: Aber nehmen wir mal an dass es halbwegs gegeben.
01:11:53: Die Frage Sven ob du frei leben willst oder nicht Oder ob dir andere Dinge wichtiger sind als Freiheit Die kann ich für dich nicht beantworten.
01:12:06: Ich habe sie dir vorhin beantwortet, deswegen mache ich ja immer noch den Mund auf weil Für mich Freiheit das Leben selber ist.
01:12:13: alles andere ist defizitär Minder minderwertig und unerfüllend.
01:12:19: sind wir uns komplett einig?
01:12:21: Wirklich, ich hab mein Leben lang so gelebt wie du das auch machst.
01:12:24: Immer mit, dass es ein hohes Risiko beinhaltet und man ist dann oft auf der Abseits der Herde allein unterwegs.
01:12:30: Das kommt alles vor oder der Rotte also da steht bei mir ganz oben auf der Liste sonst ist das ja gar kein Leben in Unfreiheit.
01:12:39: aber nochmal die Frage wie weit ... Wie schätzt du das denn ein?
01:12:44: Wie viele legen denn darauf so groß und wert.
01:12:46: Du hast es ja von selber gesagt, dass sie ihr Wahlrecht auch gerne abgeben wahrscheinlich für einen Netzzugang.
01:12:53: Die Frage ist ja richtig, dass du sie auf diesen Parkplatz trägst Und sagst was is denn Leben ohne Freiheit?
01:12:59: Wir sind entscheidende frage Die aber zu wenig Menschen wahrscheinlich sich überhaupt jemals gestellt haben.
01:13:06: Vielleicht kamen keine Sehnsucht danach Selbst die doofe stochastische KI die ich befragt habe, wie du weißt, dass der auskönnt gut sein.
01:13:15: Dass sie sich für das sedative Modell entscheiden und dass sie das interessanter finden und weniger stressig und auf Freiheit gar keinen Wert legen?
01:13:25: Ich glaube, dass die Unweisheit in dieser Frage sehr besteht darin, dass man den richtigen Rahmen nicht finden kann um Sie zu beantworten.
01:13:41: Also ich kenne das aus Gesprächen mit Einzelpersonen, so die manchmal ist es auch Teil von meinem Beruf sehr tiefgrenende Gespräche mit einzelnen Personen zu führen.
01:13:49: Und ich kende das so.
01:13:50: wenn man die tieferen Motivationen von Menschen sich anschaut und die im Vertrauensverhältnis dann mal miteinander bespricht.
01:13:59: Dann stellt man fest dass die Menschen in ihrer inneren Struktur alle Muster haben, um diese genannten drei Grundbedürfnisse zu beschützen.
01:14:13: Und welche Muster das sind?
01:14:15: Das hängt davon ab was für ein Lebenmann geführt hat und in diesem Sinne haben wir alle so eine bronzende Plakette die irgendwo in unserem Innenleben angeklebt ist und bei mir steht wahrscheinlich auf dieser Plakete drauf.
01:14:30: ich bin nicht dabei!
01:14:31: Ich darf nicht einfach dabei sein.
01:14:34: Bei anderen, die ein anderes Leben ... Ich meine, meine Eltern sind aus der DDR abgehauen Anfang zwanzig und haben dafür im Knast gesessen.
01:14:40: Unter Einsatz ihres Lebens haben sie das gemacht.
01:14:44: Da kommst du an, ich bin als Jugendlicher gemobbt worden körperlich, ja?
01:14:48: Aus Gruppen rausgemobbt wurden und so.
01:14:50: Das ist eine bestimmte Prägung dass nicht einfach so unproblematisch dabei sein kann in der Gruppe.
01:14:56: Das ist völlig verständlich.
01:14:57: Für mein Leben ist das
01:14:59: wahr,
01:14:59: dass es so sein muss!
01:15:01: Für das Leben eines anderen Menschen ist vielleicht wahr... ...dass er alles daran setzen muss, friedlich in einer Gruppe überhaupt dabei sein zu können und dafür alles andere unterzuordnen weil das war das Gefährdete in seinem Leben und deswegen hat er gelernt alles zu tun um nie aus dem Rahmen zu fallen.
01:15:19: Und jetzt meine Frage ist und deswegen finde ich diese Frage so unweise letzten Endes Wie kriegt man die Leute für Freiheit interessiert?
01:15:30: Wenn man auf den einzelnen Menschen eingeht, so gut man das selber kann.
01:15:36: Dann möchte jeder sich selbst spüren und in einem Verhältnis zum anderen stehen, dass es menschlich ist.
01:15:44: Und wir haben auch eine Sehnsucht nach dem Menschlichen im Anderen.
01:15:47: Aber pauschalisieren zu sagen wie kann man achtzig oder siebzig Prozent der Bevölkerung für irgendwas motivieren Also ...
01:15:57: Komm, also das ist jetzt, ich merke, dass ihr auch mit der Kritik dürft.
01:16:01: Ich mach das doch gar nicht!
01:16:03: Aber die Grundfrage zu stellen, das machst du ja auch.
01:16:06: Die Frage an Menschen freundlicher ranzutragen, das wirst du mir wahrscheinlich nicht nehmen, dass man sagt da wozu sind sie eigentlich hier und was machen Sie da eigentlich gerade?
01:16:15: Und warum?
01:16:16: Das ist für mich die Grundfrage, die man häufiger gerne erstellen möchte bei anderen Die Frage,
01:16:23: die Frage kannst du stellen.
01:16:25: Du kannst aber auch einfach ein Beispiel geben für eine bestimmte Sorte von Mensch anstatt die anderen damit zu konfrontieren was sie vielleicht nicht sind oder nicht leben oder darüber sich noch nicht nachgedacht haben.
01:16:35: Du kann es doch einfach ein Beispiel geben für einen für einen integrativ wirkenden freundlichen Menschen der immer interessanten Gedanken hat und vielleicht reicht das ja um den einen oder anderen zu motivieren.
01:16:48: Okay, dann frag ich ja jetzt keinen mehr.
01:16:49: Was machen Sie da eigentlich?
01:16:50: Und wozu sind sie denn auf der Welt?
01:16:53: Ich dachte ... Ich fand die Frage immer ganz gut!
01:16:55: Also, ich will die Antwort gar nicht wissen oder sich zu Hause fragen.
01:16:59: Um Leute loszuwerden ist die Frage bestimmt gut.
01:17:02: Ja
01:17:03: okay.
01:17:04: Schön war es mit dir und man kann das auch einfacher haben.
01:17:07: Aber ich hab trotzdem Spaß gehabt mit dir.
01:17:09: jetzt gerade so wir treffen uns spätestens im März mein lieber.
01:17:13: um.
01:17:13: dann über Die toten Dinge, das Versprechen toter Dinger heißt es so?
01:17:19: Ich muss das noch mal lesen hier.
01:17:23: Aber ich möchte abschließend noch was sagen weil wir haben ja auch immer so eine gewisse Ironie in unserem Austausch und das gefällt mir total.
01:17:30: also vielen Dank dafür!
01:17:32: Ich will aber sagen dass Buch was du da jetzt verfasst hast und was mit der KI-Kolaborativ zur Hälfte gemacht hast Das ist ganz anders als das, was wahrscheinlich die meisten Zuschauer hier schon mal gesehen haben.
01:17:45: Zum Beispiel dass ein Ken Jepsen sich mit der KI unterhält über nine eleven oder so etwas ja?
01:17:52: Oder über die protegierten Menschen im Internet geschehen und so... Das ist nicht vergleichbar weil da in diesen Gesprächen geht es dann den Interviewern der KI darum zu zeigen Was die Grenzen dieser Technik sind wo sie vielleicht anfängt auszuweichen und solche Dinge.
01:18:09: Das ist ein anderes Erkenntnisinteresse.
01:18:10: Was ich bei dir gelesen habe und was mir daran so wirklich aus dem Gut gefallen hat, man kann an diesem relativ schlanken Büchlein... das sieht man an zweieinhalb Abenden durch je nachdem wie schnell man liest.
01:18:22: Kann man tatsächlich mal sich klarmachen?
01:18:25: Was ist eigentlich diese sogenannte KI im Unterschied zum Menschen?
01:18:30: Und das eine ziemliche Leistung!
01:18:34: Deswegen empfehle ich es mit ganzem Herzen auch zur Lektüre und hoffe, dass es viele Leser findet.
01:18:42: Ich danke dir!
01:18:42: Wir werden das jetzt auch noch irgendwie wahrscheinlich einblenden hinterm Abspann usw.
01:18:46: Und dann setzen wir noch ganz viele Links
01:18:48: zu
01:18:49: einem Buch von mir und fünf von dir und dann noch zur Radio München.
01:18:53: Das machen wir auch noch und ertreffen uns im März und machen das gleich hier nochmal ausführlich.
01:18:58: Ich bitte darum ich danke dir und pass auf dich auf.
01:19:02: Wir sehen uns spätestens im Märzen.
01:19:05: Dankeschön Danke Michael
01:19:08: Danke dir.
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